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Kroko
Start: 4. März 2004
Ventura
Das überragende Spielfilmdebüt von Sylke Enders mit der überraschenden Neuentdeckung Franziska Jünger als Kroko. DEUTSCHER FILMPREIS IN SILBER 2004!
Sie ist das blonde Gift der Hinterhöfe, die Femme Fatale der Weddinger Seitenstraße. Coolness hängt schwer auf ihren Augenlidern. Man könnte es für Langeweile halten - wären da nicht der harte Umgangston und die Bereitschaft, ihre Widersacher aus dem Weg zu schubsen. Ähnlich rabiat verschafft sich Kroko auch ihre Unterhaltung. Bei einem ihrer Joy-Rides mit einem geklauten Wagen hat Kroko einen Unfall und das Gericht verurteilt sie zum Sozialdienst in einer Behinderten-WG. Dort bei den "Spastis" findet Kroko etwas, was sie bei ihren "Normalos" entbehrt.

PRESSESTIMMEN
"Der beste deutsche Film, ..., ist KROKO von Sylke Enders, der vorführt, dass man auch mit Laien zu einer Inszenierung finden kann, in der jeder Ton sitzt. Kroko ist eine sechzehnjährige Blondine aus dem Wedding, die als Eisprinzessin der Hinterhöfe ihre Gang befehligt wie einst Marlene als "Scharlachrote Kaiserin". Hinter ihrer Schminke und den billigen Fummeln blickt die Disco-Queen so gelangweilt in die Welt, dass ihre Mutter längst resigniert hat und selbst die Jungs den Schwanz einziehen. So kalt ist sie, daß ein Eis auf ihr nicht schmelzen würde, und als sie ohne Führerschein einen Mann anfährt und zu Sozialdienst in einer Behinderten-WG verurteilt wird, verdreht sie nur die Augen und studiert gelangweilt ihre langen Fingernägel. Franziska Jünger ist in dieser Rolle so lebensecht, dass am Ende ein einziges Lächeln schon zum Ereignis wird."
Michael Althen, FAZ, (Artikel über die Hofer Filmtage)

"hart, schnodderig, herzlich"
Tip

"...herrlich komisch und anrührend." Süddeutsche Zeitung

"beeindruckendes Spielfilmdebüt..."
Berliner Zeitung
Regie: Sylke Enders
Darsteller: Franziska Jünger, Alexander Lange, Hinnerk Schönemann, Danilo Bauer, Harald Schrott, Anja Beatrice Kaul, Kimberly Krump
Land / Jahr: Deutschland / 2003
Format: 1 : 1,78 / Dolby SR
Laufzeit: 92 Minuten
Pressebetreuung: Arne Höhne Presse + Öffentlichkeit: Boxhagener Str. 18, 10245 Berlin, Tel. 030-29 36 16 16, Fax 030-29 36 16 22
Presseheft (PDF): Download
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