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Schwarze Schafe
| Start: 2. August 2007 BBQ |
|  | "Schwarze Schafe" ist eine Anarcho-Komödie, ein bissiger und zugleich liebevoller Film über Berliner in Geldnot, der sich in dreckigen Schwarz-Weiß-Bildern in sechs Episoden erzählt.
|  | |  |  | Alle Protagonisten sind mit dem Ziel unterwegs, ihre finanziellen Nöte mit miesen Tricks oder waghalsigen Ideen zu meistern und Profit zu schlagen. Natürlich scheitern sie allesamt kläglich – und gewinnen dazu.
"Seit wir in Berlin leben, hatten wir den Wunsch, einen kleinen, punkigen Episodenfilm zu drehen, der sich über den schmierigen, sumpfigen Geist dieser Stadt mal so richtig gemein und voller Zuneigung lustig macht. Denn Berlin hat wenig Ähnlichkeit mit der Härte und Coolness von London, der glamourösen Aufschneiderei von New York und schon gar nicht mit der musealen Arroganz von Paris. Was ist das für eine Grosstadt, die einst auf Sand und aus Sümpfen erwuchs, die nun konstant pleite ist, die wohl nie so richtig zu Ende gebaut werden kann, die vor allem durch ihre vielen Unorte sich als Ort definiert und wo man sich Mittwoch Nachmittags um Drei mit vielen anderen überbeschäftigten Menschen im Café zum Kater-Frühstück trifft? Hier, wo niemand so richtig Geld hat, dennoch jede Nacht in Kneipen Bier kippt, spaßige antikapitalistische Diskurse pflegt und dem Amerikanismus abschwört. Hier, wo es eher befremdend als sexy ist, wenn man Karriere macht und es irgendwie peinlich wirkt, wenn man versucht, ein klein wenig ehrgeizig und erfolgreich zu sein.
Nun, all den sechs Autoren gab Oliver Rihs kurz Inputs, was in etwa er möchte. - Angaben der Bezirke wo ihre Episoden spielen sollen und auch in etwa charakterliche Beschriebe der gewünschten Figuren. Dann hatten die Autoren freien Lauf. Dabei heraus kamen allesamt Komödien, die oft geschmacklos, schnoddrig, neurotisch, hässlich, naiv und doch irgendwie sehr charmant sind: Genauso wie die Stadt eben. Die Figuren stapfen schwerfällig und mit minimalistischem Profit-Denken durch ihre tragischkomischen Dramen, meist bepackt mit Zielen, die ihnen bald abhanden kommen."
PRÄDIKAT WERTVOLL
Filmbewertungsstelle Wiesbaden
"Erfrischend bösartige Komik:
unzensiert, frech, dreckig, finster, aber auch sehr witzig und schräg"
arte
"Von seltener Komik und große Unterhaltung"
Welt am Sonntag
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  | Regie: | Oliver Rihs |   | Darsteller: | Robert Stadlober, Tom Schilling, Oktay Ötzdemir, Jule Böwe, Milan Peschl, Marc Hosemann, Bruno Cathomas, u.v.m. |   | Land / Jahr: | Deutschland / 2006 |   | Laufzeit: | 94 Minuten |   | Presseheft (PDF): | Download |   | Werberatschlag: | Download als PDF |   | Dt. Website: | Website zum Film |   | Website: | Presseclippings |
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