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Lourdes
Start: 1. April 2010
NFP marketing & distribution *
Muss man sich ein Wunder verdienen? Im Wallfahrtsort Lourdes erhebt sich eine junge Frau aus ihrem Rollstuhl. Geheilt? Privilegiert? Oder letztlich doch von Gott verlassen? Glaube, Hoffnung, Liebe: LOURDES verfolgt Grundkonstanten menschlicher Selbsterfindung mit lakonischem Humor und latentem Grauen. „Ich habe so etwas – jedenfalls in dieser ästhetischen Form – noch nie gesehen!“ (Josef Winkler, Büchner-Preisträger)
Hauptfigur des Films ist eine gelähmte Frau, Christine: wir sehen die Reise durch ihre Augen, ihr durch die Bewegungsunfähigkeit eingeschränktes Blickfeld ist unser Fenster zur Welt, durch das wir ihre Sehnsucht nach menschlicher Gemeinschaft und Nähe erleben. Ihr durch die Krankheit verändertes Leben hat sie in eine unfreiwillige Isolation gezwungen, die sie überwinden möchte. Sie sehnt sich danach, wieder dazu zu gehören, alles tun zu können, was die anderen so problemlos können, normal zu sein. In Maria, einer jungen Malteserin und Christines Betreuerin, findet sie das Bild ihrer Vergangenheit und eine neue Hoffnung erwacht in ihr; Maria begleitet Christine in die Bäder und zu den Prozessionen. Aber Marias Jugend sehnt sich nach ihresgleichen, manchmal versucht sie dem Anblick der Krankheit zu entkommen, sich zu amüsieren und Christine beobachtet diese Welt der Anderen sehnsuchtsvoll, während sich nun Frau Hartl ihrer annimmt.
Frau Hartl ist eine ältere Pilgerin, die zwar kein körperliches Gebrechen hierher bringt, aber von ihrer lebenslangen Einsamkeit gequält ist, die sie hier lindern möchte. Ihre wortlose Leere wartet darauf gefüllt zu werden, durch eine Aufgabe, durch einen Sinn, den sie nun darin findet, für Christine zu beten - und ihr Gebet wird erhört: Tatsächlich kommt es im Verlauf des Aufenthaltes zu einer Besserung von Christines Zustand bis hin zu einer Heilung, Christine kann wieder gehen. Das Wunder wird nun vor dem Ärztekommitee in Lourdes geprüft - die Ergebnisse dieser Prüfung sind fraglich, da Christines Krankheit die Möglichkeit schubhafter Besserungen wie Verschlechterungen kennt.
Während die Möglichkeit eines Rückfalls drohend über Christine schwebt, genießt sie das Glück, das sich für diesen Moment erfüllt hat und versucht es fest zu halten.
Regie: Jessica Hausner
Darsteller: Sylvie Testud, Léa Seydoux, Bruno Todeschini, Elina Löwensohn, Gerhard Liebmann, Linde Prelog, Heidi Baratta, Hubsi Kramar, Helga Illich
Land / Jahr: Austria/France/Germany, 2009
Laufzeit: 95 Minuten
FSK: ohne Altersbeschränkung und feiertagsfrei
Prädikat: Besonders wertvoll
Pressebetreuung: kainz+hamm filmcontact: Marienburger Straße 36 10405 Berlin Telefon + 49 (0)30 27908 - 700 Fax + 49 (0)30 27908 - 795
Presseheft (PDF): Download
Dt. Website: Website zum Film
Text:
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Größe: 935 KB
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Größe: 907 KB
Matern:
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Größe: 2,08 MB
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Bildungsmaterial (23 Seiten)
Das Heft zum Film:
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Größe: 2,38 MB
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